Typische Anwendungen für Zahnkettentriebe

  • Werkzeugmaschinen
  • Kunststoff- und Gummiverarbeitungsmaschinen
  • Textilmaschinen
  • Holzbearbeitungsmaschinen
  • Papier- und Druckmaschinen
  • Wäschereimaschinen
  • Nahrung- und Futtermittelmaschinen
  • Bau- und Baustoffmaschinen
  • Gießerei- und Walzwerkmaschinen
  • Draht- und Kabelmaschinen
  • Maschinen für die Elektroindustrie
  • Anlagen für die chemische Industrie
  • Fahrzeug- und Getriebebau
  • Glasindustrie
  • Automation und Verkettungsanlagen
  • Maschinen für Porzellan und Keramik
  • Transport und Hebezeug
  • Kommunalfahrzeuge

Warum Zahnketten?

Zahnketten (auch Silent Chain genannt) eröffnen dem Konstrukteur moderner Maschinen bei der Wahl des Antriebes ungeahnte Möglichkeiten. Zahnkettentriebe sind geräuscharm und übertreffen in der Übertragungsleistung wie auch in der Geschwindigkeit alle bisher bekannten Übertragungselemente. Der Platzbedarf bei einer gegebenen Übertragungsleistung ist oftmals weniger als die Hälfte anderer Übertragungselemente wie Rollenketten, Zahnriemen oder
ähnliche Elemente. Der Wirkungsgrad einer Zahnkette ist dank dem patentierten Ramsey-Wiegegelenk 99 Prozent. Zahnketten sind in der Anwendung äusserst flexibel, da deren Breite durch die gewählte Anzahl Laschen jedem Leistungsbedarf zugeordnet werden kann.

Zahnketten verglichen mit Flachriemen:

  • höhere Drehzahl und Leistung
  • höherer Wirkungsgrad
  • grössere Übersetzungen
  • kein Schlupf
  • laufruhig – kein Pfeifen
  • platzsparend
  • kleine Raddurchmesser
  • unempfindlich gegen Feuchtigkeit und Temperaturextreme
  • niedrige Lagerbelastung
  • trennbar, einfache Montage


Zahnketten verglichen mit Rollenketten:

  • hohe Übertragungsleistung bis 4500KW
  • hohe Geschwindigkeit bis 40m/sec.
  • laufruhig da Evolventenverzahnung
  • Wirkungsgrad 99 Prozent
  • verschleissfeste Räder
  • schwingungsdämpfend


Zahnketten verglichen mit Zahnradgetriebe:

  • kleinere Lagerbelastung
  • Zwischenräder entfallen
  • kein Zahnflankenspiel
  • grössere Toleranzen bei Wellenanordnung
  • schwingungsdämpfend
  • unempfindlich bei Temperaturschwankungen
  • preisgünstigere Räder

Aufbau der Zahnkette

Ramsey-Zahnketten bestehen aus gestanzten und gehärteten Zahnlaschen, Führungslaschen, gehärteten Nietzapfen und gehärteten Wiegegelenkzapfen.
Die Zahnlasche greift ins Zahnkettenrad, die Führungslasche führt die Zahnkette auf dem Zahnkettenrad, und Nietzapfen und Wiegezapfen bilden das Wiegegelenk, das die Laschen untereinander verbindet und damit die Zahnkette bildet.

Zahnlaschen

Die Kraft- und Bewegungsübertragung erfolgt durch die Zahnlasche.
Deren äussere Zahnflanken greifen in die Flanken (Evolvente) der Zahnkettenräder ein. Zur Aufnahme des Wiegegelenkes hat jede Lasche zwei
speziell ausgebildete Lagerlöcher.

Führungslaschen
Seitliche Anordnung der Führungslaschen (Seitenführung) oder mittlere
Anordnung (Mittenführung) führen die Zahnkette und verhindern ein
seitliches Ablaufen der Zahnkette von den Rädern.


Zapfensystem
RPV-, RP- und SC-Zahnketten sind ausgerüstet mit dem patentierten Ramsey-
Zapfensystem. Bestehend aus Wiegezapfen und Nietzapfen (Splintzapfen) bewirkt dieses Zapfensystem ein extrem ruhiges und vibrationsfreies Laufen der Zahnkette auch bei hohen Geschwindigkeiten, sowie einen Wirkungsgrad von 99 Prozent. RPV- und RP-Zahnketten sind ausgerüstet mit einsatzgehärteten sichelförmigen Zapfen, wogegen die SC-Zahnketten die D-förmigen einsatzgehärteten Zapfen aufweisen. Einzige Ausnahme ist die SC-Zahnkette mit 3/16-Zoll-Teilung. Diese Zahnkette wird mit einem Einfachzapfen ausgerüstet.

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